{"id":1410,"date":"2025-10-13T07:14:26","date_gmt":"2025-10-13T05:14:26","guid":{"rendered":"https:\/\/mark-schoder.de\/?p=1410"},"modified":"2025-10-13T07:35:04","modified_gmt":"2025-10-13T05:35:04","slug":"wie-das-walliser-saastal-seine-maenner-verlor-und-bis-heute-darueber-schweigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mark-schoder.de\/en\/wie-das-walliser-saastal-seine-maenner-verlor-und-bis-heute-darueber-schweigt\/","title":{"rendered":"Wie das Walliser Saastal seine M\u00e4nner verlor \u2013 und bis heute dar\u00fcber schweigt"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chmedia-create.peiq.cloud\/ngenwebserver\/php\/clusterservices\/image.php?quality=lr&amp;cref=DBild\/gj*kes7$ent~*_fohvjygbe&amp;CV=34\" alt=\"\" style=\"width:497px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Jahrzehntelang verliessen die M\u00e4nner des Saastals ihre Heimat, um im Tunnel- und Strassenbau anzuheuern. Doch den Preis verschwiegen sie: Krankheiten und Familiendramen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bis weit ins 20. Jahrhundert war das Saastal, was es topografisch bis heute ist: eine Sackgasse. Zumindest wirtschaftlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Jahrhundertelang schmuggelten Bauern Waren \u00fcber die Alpen, pflanzten Karotten und gruben Kartoffeln aus. Auf einer H\u00f6he von 1600 Metern musste alles in kurzer Zeit wachsen. Die Menschen im Tal hielten Geissen und bauten Roggen an. Zweimal im Jahr backte die Dorfb\u00e4ckerei. Im Winter hackten Saaser Familien das vertrocknete Brot und warfen es zusammen mit Knochen und K\u00e4serinde in einen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.saas-fee.ch\/de\/kulinarik\/spezialitaeten\/fleischsuppe\">Suppentopf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zum Zweiten Weltkrieg versorgten sich die Saaserinnen und Saaser auf ihren Alpwirtschaften selbst. Doch immer wieder rollten Lawinen ins Tal. Mehrfach&nbsp;brach der See des Allalingletschers durch und riss mit sich, was die Menschen zum Leben brauchten. Ein Mann nach dem anderen packte sein B\u00fcndel. Manche zogen \u00fcber den Monte-Moro-Pass nach Italien \u2013 andere suchten ihr Gl\u00fcck in den Tunneln.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"317\" src=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1417\" style=\"width:447px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-6.jpg 400w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-6-300x238.jpg 300w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-6-15x12.jpg 15w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"doc-1j425l9l80\">Tunneljahre: Als Maurer riskierten sie ihr Lebe<\/h3>\n\n\n\n<p>80 Jahre sp\u00e4ter weiss man noch immer wenig \u00fcber die Saaser Lohng\u00e4nger. Es ist August 2025. Ein Postbus f\u00e4hrt vor, die letzten Wandersleute steigen ein. Abseits der Hauptstrasse liegt die \u00fcbliche Stille \u00fcber Saas-Grund. Auf dem Friedhof in Sichtweite der Strasse tupft eine Frau mit dem Schwamm ein Grab ab. \u00dcber die M\u00e4nner, die das Saastal verliessen, wisse sie nichts. Sie erinnere sich nur an die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.aargauerzeitung.ch\/leben\/vergessene-schicksale-mattmark-ist-die-groesste-katastrophe-der-schweizer-baugeschichte-erstmals-wird-die-perspektive-der-frauen-beleuchtet-ld.2809271\">Katastrophe von Mattmark<\/a>, als vor sechzig Jahren eine Lawine 88 Menschen unter sich begrub.<\/p>\n\n\n\n<p>Der evangelische \u00abTourismuspfarrer\u00bb Christoph Gysel weiss mehr. Er \u00f6ffnet die T\u00fcr zum Kulturzentrum&nbsp;und l\u00e4sst sich auf einen Stuhl sinken. Seit 40 Jahren gr\u00e4bt er nach Geschichten aus dem Saastal, steigt in die Archive, predigt auf Youtube und h\u00e4lt G\u00e4stegottesdienste. Gysel sagt: \u00abWer kr\u00e4ftig und gesund war, der ging.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"399\" height=\"312\" src=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1413\" srcset=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-2.jpg 399w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-2-300x235.jpg 300w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-2-15x12.jpg 15w\" sizes=\"(max-width: 399px) 100vw, 399px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bis in die 1960er Jahre verliessen die Saaser ihr Tal und wurden zu Saisonniers im eigenen Land, erz\u00e4hlt Gysel. Zur\u00fcck blieben Grosseltern, schwache Menschen, Kinder und Frauen. Die M\u00e4nner gingen, als Schnee und Eis schmolzen, und kamen zur\u00fcck, als der Winter anbrach.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Tunneln trug niemand Stahlkappen an den Schuhen. Niemand sch\u00fctzte die Lunge mit einer Maske. Und dennoch sprengten Hunderte Arbeiter die Stollen frei und hauten Eisenbahnr\u00f6hren in den Berg. Zwanzig Kilometer tief in den Berg frassen sie sich hinein, wie beim&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.espazium.ch\/de\/aktuelles\/bewegte-geschichte\">Simplon-Durchstich<\/a>&nbsp;1906. Eine \u00abph\u00e4nomenale\u00bb Pionierleistung, die Spuren hinterliess, sagt Gysel.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"312\" src=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1415\" srcset=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-4.jpg 400w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-4-300x234.jpg 300w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-4-15x12.jpg 15w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Pfarrer nennt die Tunnelarbeit \u00abeine f\u00fcrchterlich ungesunde Geschichte\u00bb. Die M\u00e4nner bohrten sich durch trockenes Gestein und atmeten Rauch und Feinstaub ein. Nach der \u00abbrutalen\u00bb Arbeitsschicht kehrten sie abends zur\u00fcck in \u00fcberf\u00fcllte Baracken oder Alph\u00fctten. Das Gift sp\u00fcrten sie erst sp\u00e4ter, als sie zu husten begannen. Diagnose:&nbsp;Tuberkulose.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"doc-1j42irsqo0\">R\u00fcckkehr: Die M\u00e4nner geraten ins Abseits<\/h3>\n\n\n\n<p>Als die M\u00e4nner heimkehrten, staunten sie: \u00abDie Frauen hatten alles im Griff\u00bb, sagt Gysel. Sie heuten im Sommer, gruben die G\u00e4rten um, k\u00fcmmerten sich um die Kinder und unterhielten kleine G\u00e4stebetriebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige M\u00e4nner f\u00fchlten sich \u00fcberfl\u00fcssig, erg\u00e4nzt Pfarrer Gysel. Ihre Beziehung zur Familie habe sich abgek\u00fchlt. \u00abManche sind im Restaurant h\u00e4ngen geblieben&nbsp;und haben ihren Jahreslohn versoffen\u00bb, sagt er. Zum Beweis verl\u00e4sst&nbsp;er das Kulturzentrum und \u00f6ffnet die angrenzende Dorfkneipe von Saas-Grund. Gysel zeigt auf einen Anbau. Dort habe ein Mann derart viele Trinkschulden angeh\u00e4uft, dass er zwei Quadratmeter seines Hauses an den Wirt abtreten musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurt Regotz best\u00e4tigt Gysels Geschichten. Regotz sass von 1981 bis 2016 dem Christlichen Holz- und Bauarbeiterverband und sp\u00e4ter der Gewerkschaft Syna vor. Er weiss: Auf Oberwalliser und ausserkantonalen Baustellen kreisten am Feierabend die Flaschen. Andere M\u00f6glichkeiten, sich von der Knochenarbeit abzulenken, habe es kaum gegeben. \u00abZur\u00fcck im Saastal wurden die M\u00e4nner sicherlich nicht abstinent\u00bb, sagt Regotz.<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen Saaser Familien spielten sich Trag\u00f6dien ab, \u00abwenn die M\u00e4nner nicht mehr in Gang kamen\u00bb, wie Pfarrer Gysel sagt. Sie fanden ihre Rollen nicht mehr, verschlossen sich: \u00abHier hat es weniger eine Emanzipation unter Frauen gebraucht, als eine unter M\u00e4nnern.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"316\" height=\"400\" src=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1416\" srcset=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-5.jpg 316w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-5-237x300.jpg 237w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-5-9x12.jpg 9w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Gysel vermutet, dass auch die Suizidrate anstieg. Wenn sich der Vater das Leben nahm, verschwieg das die jeweilige Saaser Familie. Im erzkatholischen Wallis galt der Suizid als Frevel: \u00abDas wurde unter die Tische gekehrt\u00bb, sagt der Pfarrer. \u00abF\u00fcr die Frauen und Kinder war es doppelt brutal. Erst verloren sie den Vater, dann mussten sie mit der Schuld des Suizids leben.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Belege f\u00fcr diese Aussagen finden sich nicht. Der Theologe und Historiker Stefan Furrer sagt: \u00abDas Thema Suizid im Saastal ist bislang unerforscht.\u00bb Er weiss von einzelnen Walliser Gemeinden, deren Suizidraten auffielen. Die Zahlen aus dem Saastal kenne er nicht. Erst im kommenden Jahr wird er dessen Kirchenarchive durchforsten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"doc-1j5e0a11d0\">Widerstandskraft: Sie richten sich auf, immer wieder<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Andr\u00e9 Zurbriggen passt die Suizid-These nicht ins Bild der damaligen Zeit. Er pr\u00e4sidiert den Kulturverein \u00abSaas ischi Heimat\u00bb. Zurbriggen weiss, wie sein Vater \u2013 Jahrgang 1915 \u2013 und der Grosspapi im Saastal aufwuchsen. \u00abDie Menschen waren strenggl\u00e4ubig und begriffen den Suizid als eine der schlimmsten S\u00fcnden neben Mord.\u00bb Von Suiziden im Tal habe er noch nie geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"314\" src=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-8.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1419\" srcset=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-8.jpg 400w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-8-300x236.jpg 300w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-8-15x12.jpg 15w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Menschen im Saastal lernten, mit Lebenskrisen umzugehen, sagt Zurbriggen. Ihnen eilte der Ruf voraus, feinste Risse in Steinen zu ersp\u00fcren und hervorragende Maurer zu sein. Autodidaktisch eigneten sie sich an, wie man Natursteine versetzt. Sie bauten in den 1950er Jahren die Grand Dixence-Staumauer und den Marmorera-Staudamm und waren auch auf dem Grimsel-, Susten- und Klausenpass t\u00e4tig. Sie pr\u00e4gten das, was man heute \u00abSaasermauern\u00bb nennt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"doc-1j42mq1ct0\">Tabu: Still schweigt das Tal<\/h3>\n\n\n\n<p>In einem Punkt best\u00e4tigt Pr\u00e4sident Zurbriggen Gysels Sicht: Die Folgen der Tunnelarbeit waren gravierend. Viele Saaser starben fr\u00fchzeitig an Staublungen, etwa als sie von Staud\u00e4mmen zur\u00fcckkehrten oder den Tunnel von Saas-Balen nach Stalden gruben. Auch Zurbriggens Onkel litt unter \u00abheimt\u00fcckischen Asbestadern und Feinstaub.\u00bb Die Menschen hatten keine Wahl: \u00abUm Geld zu verdienen, mussten sie in den Tunnel.\u00bb Zurbriggen habe seine Eltern nie jammern h\u00f6ren: \u00abEs war ihr Schicksal.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Pfarrer Gysel kritisiert diese Schicksalsergebenheit. Einige Saaserinnen und Saaser liessen noch heute die Traumata lieber \u00abherauswachsen\u00bb. Insbesondere die M\u00e4nner h\u00e4tten nie eine Sprache f\u00fcr ihren Schmerz gefunden. Aus Gysels Sicht herrscht im Saastal Stille \u00fcber diese \u00abMassenverzweiflung\u00bb: Die \u00c4lteren verschwiegen das Leid und \u00abdie Jungen leben extrem im Jetzt\u00bb. Sie wollen den Wohlstand geniessen \u2013 und verdr\u00e4ngen, worauf er beruht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"318\" src=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-7.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1418\" srcset=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-7.jpg 400w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-7-300x239.jpg 300w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-7-15x12.jpg 15w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Verschwiegenheit erschwert es, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Hinzu kommt, dass es an Daten fehlt. Das stellt Historikerinnen wie Elisabeth Joris aus Visp vor \u00abRiesenprobleme\u00bb: Sie muss sich auf m\u00fcndliche \u00dcberlieferungen verlassen. Bislang ist es Privatfirmen erlaubt, ihre Archive geschlossen zu halten. So blieb Joris die Akteneinsicht verwehrt, etwa im Z\u00fcrcher Unternehmen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.woz.ch\/2535\/die-katastrophe-von-mattmark\/die-offizielle-schweiz-bleibt-fern\/!VGQA583RQR0G\">Elektrowatt<\/a>, das Kraftwerke wie den Staudamm von Mattmark finanzierte. Sie sagt: \u00abWerden diese Firmen aufgel\u00f6st, sollten sie ihre Akten konservieren&nbsp;und ins Wirtschaftsarchiv geben.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Die Historikerin ist auf Besitzerfamilien angewiesen, die ihre Forschung zulassen. Das passiert selten. So bleibt unklar, wie viele Saaser in den Tunneln arbeiteten und am Staub starben.<\/p>\n\n\n\n<p>Klar ist: Nach dem&nbsp;Stollenbau zwischen Saas-Balen und Stalden lag die Witwenzahl ab den 1960er Jahren in diesen D\u00f6rfern h\u00f6her als im Schweizer Durchschnitt. Die meisten heirateten nicht noch einmal.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"316\" src=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1412\" srcset=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-1.jpg 400w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-1-300x237.jpg 300w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-1-15x12.jpg 15w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ex-Gewerkschafter Regotz kritisiert: Die Stollenbetreiber und die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt h\u00e4tten die Staublunge lange nicht als unmittelbare Berufskrankheit anerkannt. \u00abDie M\u00e4nner konnten kaum atmen. Vielleicht griffen dann einige zum Alkohol, um ihr Leid zu lindern.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"doc-1j427vuel0\">Lehren: Wenn die Erinnerung verblasst<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.3906.ch\/geschichte\/3891\">1951<\/a>&nbsp;wurde Saas Fee durch die Saastalstrasse erschlossen. Mit ihr kam der Massentourismus ins Tal. Doch noch zwanzig Jahre nachdem der Aufschwung eingesetzt hatte und die Armut abnahm, wanderten die M\u00e4nner aus, um Arbeit zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Pfarrer Gysel st\u00fctzt sich auf seinen Gehstock. Er will aus der Geschichte der Lohng\u00e4nger lernen. Der Bau der Tunnel und Staud\u00e4mme brachte zwar schnellen Profit. Dennoch solle man auch heute dar\u00fcber nachdenken, wo und wie Menschen bauen oder wann sie sich besser zur\u00fcckziehen. Immerhin f\u00fchrte die Not der Saaser ab den 1970er Jahren zu einem strengeren Berufsschutz. Die Unfallversicherung&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.suva.ch\/_static\/100-jahre\/de\/berufskrankheiten.html\">Suva<\/a>&nbsp;erk\u00e4mpfte ein Verbot des Trockenbohrens, bei dem gef\u00e4hrlicher Staub aufgewirbelt wird, und warb immer erfolgreicher daf\u00fcr, Frischlufthelme mit eingebauten Filtern zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bald f\u00fchrt Gysel wieder eine Schulklasse durch das Pfarrhaus in Saas-Grund: \u00abIch hoffe, die n\u00e4chste Generation wird vermehrt fragen, wie ihre Vorfahren gelebt haben.\u00bb Vielleicht staunen sie \u00fcber die technischen Leistungen oder wie die Menschen Gletscherabbr\u00fcchen und Lawinen trotzten. Vielleicht fragen sie sich wie Gysel: \u00abWarum haben wir nie die Toten gez\u00e4hlt, die in den Tunneln starben?\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Noch heute gef\u00e4hrden Steinschl\u00e4ge und Murg\u00e4nge die Saasstrasse, die Lebensader des Tals. 2030 soll man deshalb durch einen&nbsp;<a href=\"https:\/\/xn--noch%20heute%20gefhrden%20steinschlge%20und%20murgnge%20die%20strasse,%20die%20lebensader%20des%20tals-2oirp.\/\">Tunnel<\/a>&nbsp;ins Saastal gelangen. Er soll sch\u00fctzen \u2013 vor Staub, Eis und Fels.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"313\" src=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1414\" srcset=\"https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-3.jpg 400w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-3-300x235.jpg 300w, https:\/\/mark-schoder.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/image-3-15x12.jpg 15w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahrzehntelang verliessen die M\u00e4nner des Saastals ihre Heimat, um im Tunnel- und Strassenbau anzuheuern. Doch den Preis verschwiegen sie: Krankheiten und Familiendramen. Bis weit ins 20. Jahrhundert war das Saastal, was es topografisch bis heute ist: eine Sackgasse. Zumindest wirtschaftlich. 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